Allgemeine Hinweise

Allgemeine Hinweise 

  • Sträucher, die in der Baumschule in Behältern gezüchtet werden, können im Garten am festen Platz während der ganzen Saison - vom frühen Frühling bis zum späten Herbst - gepflanzt werden.
  • Außer der dekorativen Funktion erfüllen Bäume und Sträucher auch andere wichtige Aufgaben: sie schützen das Haus vom Staub und Straßenlärm, schirmen es vom Wind und Sonne ab, erhöhen die Luftfeuchtigkeit, schaffen entsprechendes Mikroklima.
  • in einem kleinen Hausgarten ist zu vermeiden, Bäume zu pflanzen, die in Zukunft sehr groß wachsen werden. 
  • die gekauften Pflanzen sollen dichter gepflanzt werden, als sie langfristig wachsen werden (sonst würde der Garten in den ersten Jahren sehr leer aussehen). Nach 3-4 Jahren, nachdem sich die Pflanzen ausbreiten, können einige von ihnen ausgepflanzt werden, wodurch die Gartenkomposition teilweise geändert werden kann.
  • Das Rasenmähen wird leichter, wenn die Sträucher in Gruppen gepflanzt werden. Der Boden unter den Sträuchergruppen ist mit 5-6 cm Rindenstreuschicht zu bestreuen. Dadurch wird das Austrocknen der oberen Bodenschicht verhindert und der Boden versauert. Auch die Unkrautmenge wird eingeschränkt und die Wurzelsysteme werden gegen Durchfrieren geschützt.
  • Damit die Pflanzen gut und gesund wachsen, müssen sie gedüngt werden. Die Versorgung soll im April beginnen und 2-3 mal, spätestens bis Ende Juni, wiederholt werden, wobei einmalig 20-30 Gramm Mehrstoffdünger pro Pflanze zu geben sind. Bei Verwendung von Düngern mit verlangsamter Wirkung Typ „Osmocote“ soll die Düngung einmalig am frühen Frühling erfolgen. In den nächsten Jahren soll die Düngerdosis entsprechend dem Pflanzenwuchs vorsichtig erhöht werden. Der Dünger soll um die Pflanze verstreut werden - in einem Kreis, der durch die Strauchkrone bestimmt wird.
  • Falls unser Garten regelmäßig von einem Hund besucht wird, müssen gegen ihn sowohl neu gepflanzte als auch größere Sträucher geschützt werden. Das Tier wird sein Revier markieren und kann dadurch die Pflanzen beschädigen (auf Nadelsträuchern entstehen ausgebrannte dunkle Flecken; größere Sträucher verlieren unten die Äste und sehen unästhetisch aus). Um die Sträucher vor einem männlichen Hund zu schützen (eine Hündin verursacht solche Schäden nicht), müssen wir sie mit einem Gitter abschirmen oder mit Mitteln besprühen, die einen für Hunde unangenehmen Geruch haben. 

Pflanzung 

  • Pflanzen mit ausgetrockneten Wurzeln sollen vor der Einpflanzung sehr stark gegossen oder mit dem Behälter für ein paar Minuten ins Wasser gestellt werden.
  • Die Pflanzen sind so zu pflanzen, damit die Wurzeln mit 3-5 cm Bodenschicht bedeckt werden. Ein häufiger Fehler ist, die Pflanzen zu tief zu pflanzen. Sie ersticken dadurch und die ganzen Partien ihrer Wurzeln sterben ab.

RINDE 5-8 cm 

BODEN 3-5 cm 

  • Nachdem die Pflanzen eingepflanzt werden, soll die Erde mäßig gedrückt - falls der Boden schwer ist - oder etwas festgestampft werden - falls der Boden leicht ist, wobei um die Pflanze eine kleine Vertiefung zu lassen ist, in der sich das Wasser sammeln wird.
  •  Pflanzen mit „filzigen Wurzeln".
    Bei manchen Pflanzen, u.a. oft bei Besenheide, Heidekräutern, Azaleen oder Rhododendren können nach dem Herausnehmen aus dem Topf stark verflochtene, filzartig aussehende äußere Wurzeln beobachtet werden. In einem solchen Fall ist es sehr wichtig, mit der Pflanze sachkundig umzugehen. Wenn die Pflanze nicht besonders sorgfältig eingepflanzt wird, entstehen zwischen den verflochtenen Wurzeln, die sich ungern verbreiten, und den Erdklumpen große Lücken, die mit Luft gefüllt sind. Obwohl der Boden um die Pflanze optimal feucht ist, wird die Pflanze verkümmern und nach einiger Zeit vertrocknen, da die Wurzelfläche mit dem umgebenen (feuchten) Boden zu wenig Kontakt hat. Dies geschieht, bevor die verflochtenen Wurzeln die filzige Schicht durchschlagen und den Boden zu durchdringen beginnen.

Wie soll man also mit einer solchen Pflanze umgehen?
Die Pflanze muss vor der Pflanzung stark gegossen oder mit dem Topf für einige Zeit in einen Behälter mit Wasser gestellt werden. Danach sollen die Wurzeln an mehreren Stellen mit einer Gartenschere oder einem Messer eingeschnitten werden, wodurch die filzige Schicht beeinträchtigt wird und die Wurzeln zur Regeneration und Bodendurchdringung angeregt werden. Nachdem der Wurzelballen in das vorbereitete Loch hineingelegt wird, ist zu beachten, dass der übrige freie Raum gut ausgefüllt wird, damit der Wurzelballen auf der gesamten Fläche mit dem umgebenen Boden im Kontakt ist. Danach soll der Boden gegossen werden, wie nach jeder Pflanzung.

Gießen 

Ein sehr häufiger Fehler bei der Pflanzenpflege ist zu starkes Gießen der Bäume und Sträucher im Garten. In Südpolen, wo eher schwere Böden und relativ große Niederschlagshäufigkeit im Jahr zu beobachten sind, sollen die Pflanzen nur direkt nach der Einpflanzung gegossen werden. Danach reicht es, während der nächsten 2-3 Wochen die Bodenfeuchtigkeit zu prüfen und, falls nötig, die Pflanzen zu gießen.
Pflanzen, die bereits im Garten wachsen, brauchen in dieser Region nicht gegossen zu werden. Ihre Wurzeln müssen selbst nach dem Wasser im Boden „suchen". Wir können die Pflanzen bei einer sich verlängernden Trockenheit oder bei sandigen, stark durchlässigen Böden mit dem Gießen unterstützen (insbesondere wertvolle, anspruchsvolle Pflanzen, oder solche, die im Sommer Knospen bilden).

Während einer Trockenheit soll man die Pflanzen am frühen Morgen oder am Abend gießen, niemals während der Mittagshitze, denn dann können die Blätter oder Nadeln beschädigt werden. Regelmäßiges Gießen der Sträucher im Garten, insbesondere bei schweren, bindigen Böden, verursacht häufig ernsthafte Schäden. Die Pflanzen „ersticken" im nassen Boden und werden krank, und schließlich gehen ein. Die Gartenbesitzer sehen dann verwelkende oder vertrocknende Triebe und glauben, dass sie zu trocken sind, deshalb gießen sie die Pflanzen noch häufiger, was die Situation noch verschlechtert.

Pflanzenpflege 

In den Hausgärten, wo üblicherweise keine Anhäufung von Pflanzen einer Gattung zu beobachten ist und keine regelmäßige Berieselung durch Sprinkler vorkommt, ist meistens kein chemischer Schutz notwendig, wie es in den Baumschulen der Fall ist. Falls Probleme vorkommen, ist es am besten, diese mit natürlichen Methoden zu beseitigen, um Umwelt und sich selbst vor giftigen Substanzen zu schützen. Gute Ergebnisse im Kampf gegen Schädlinge gibt die Bespritzung aller Pflanzen im frühen Frühling mit wässriger Lösung von Paraffinöl. Es kann in den Gartenläden unter verschiedenen Handelsnamen, z.B. Paroil 95SC, Promanal 012 AL erhältlich sein. Diese Bespritzung bedeckt die Eier und Larven der Schädlinge mit einer Fettschicht und erstickt sie. Viele Krankheiten und Schädlinge können mit Grapefruitkernextrakt oder Präparaten mit Fadenwürmern, z.B. Larwan, bekämpf werden.
Jedoch erfordern einige der Pflanzenprobleme die Verwendung chemischer Schutzmittel:

  • Mehltau – kommt meistens auf großblumigen Azaleen, Geißblättern, Rosen, Stauden, meistens während trockener und heißer Sommer vor. Zuerst sind runde weiße Flecken auf den Blättern zu beobachten, danach sieht die ganze Pflanze aus, als wäre sie mit Mehl bestreut.
    Bekämpfung: Bespritzungen bis zum Zeitpunkt der vollständigen Blätterbildung, d.h. vom Anfang Juni bis zum Ende August, alle 3 Wochen. Präparate: Falcon, Fungaflor, Score, Nimrod.
  • Spinnmilbe – kommt auf Fichten, Magnolien und anderen Laubsträuchern während trockener und heißer Sommer vor.
  • Die Fichten werden bräunlich und verlieren die Nadeln, wodurch eine große leere Fläche entsteht, meistens an einer (südlichen) Seite des Strauchs. An Laubsträuchern verlieren die Blätter die sattgrüne Farbe, werden grau, und von unten graubraun, wie mit Staub bedeckt. Auf Nadeln und Bäumen können mit einem Vergrößerungsglas Spinnenfäden, kleine Spinnen und ihre Eier gesehen werden. Bekämpfung: Bespritzung mit Präparaten: Nissuron, Talstar, Penstyl.
  •  Dickmaulrüssel – Käfer, der meistens Rhododendren, Azaleen und Eiben angreift. Das erste Symptom sind runde Anfressungen an Blätterrändern, die Anfang Juni auftreten. Dickmaulrüssel soll ähnlich wie Kartoffelkäfer bekämpft werden. Präparate: Talstar, Confidor. Ein weiteres Anzeichen (später Herbst oder Frühling) ist angeknabberter Wurzelhals, d.h. die Pflanzentriebe direkt unterhalb der Erdoberfläche. Eine solche Pflanze ist nicht mehr zu retten, und für die Schädlingsbekämpfung (jetzt in Form einer Larve) ist es bereits zu spät. Die Larven können während des intensiven Fraßes nach dem Schlupf aus den Eiern, d.h. im Juli und August bekämpft werden. Präparate: Nurella D, Pyrinex. Man kann auch versuchen, stark toxische chemische Präparate zu vermeiden und ein biologisches Präparat verwenden, z.B. Larwan.
  • Blattläuse – greifen meistens Rosen, Geißblätter, Stauden, manchmal Azaleen an. Auf jungen Blättern und Triebspitzen sind zahlreiche, wenig bewegliche grünliche oder schwärzliche Insekte zu sehen, von denen die größten Flügel haben. Die Blätter und Triebe sind klebrig. Bekämpfung: Mospilan, Confidor oder hausgemachte Sprays zur Schädlingsbekämpfung.
  • Phytophtorosen – Wurzelkrankheiten, die durch Pilze verursacht werden und meistens Rhododendren, Scheinzypressen und Eiben angreifen. Trotz feuchten Bodens sieht die Pflanze aus, als würde sie verwelken, die Blätter werden weich und hängen herab und anschließend trocknen ein. Bekämpfung: hauptsächlich durch Vorbeugen, indem eine Drainage bei der Einpflanzung gemacht wird, nicht zu starkes Gießen der Pflanzen, Achten darauf, dass innerhalb der Wurzeln kein Wasser stehen bleibt. Falls die Symptome nur einen Teil der Pflanze betreffen, muss sie verpflanzt werden, wobei kranke Triebe zu beseitigen sind. Am neuen Ort müssen optimale Bedingungen geschaffen werden, und die Pflanze soll eventuell mit Präparaten: Aliette, Previcur, Acrobat, Sandofan gegossen oder bespritzt werden. Falls die Krankheitssymptome an der ganzen Pflanze zu sehen sind, kann sie nicht mehr gerettet werden.

Wenn die Sträucher in Ihrem Garten nicht gut wachsen, krank sind oder nicht gut blühen, und die obigen, sehr allgemeinen Hinweise für Sie nicht behilflich sind, ist es empfehlenswert, sich an die nächstgelegene Stelle der Landwirtschaftsberatung oder der Staatlichen Pflanzenschutzinspektion zu wenden. Auch in unserer Baumschule beraten wir Sie gerne und helfen bei der Lösung von Zuchtproblemen. Wenn Sie unseren Mitarbeitern einen Zweigteil mit Krankheitssymptomen sowie eine kleine Bodenprobe vorzeigen, versuchen wir, Sie in dem konkreten Fall zu beraten. 

Azaleen und Rhododendren  

Rhododendren sind immergrüne Sträucher und obwohl sie nur 2-3 Wochen blühen, kann ein märchenhaft blumiger Garten von Anfang März bis sogar Mitte Juli unser Auge erfreuen, wenn wir verschiedene Arten und Sorten entsprechend kombinieren.

Die meisten Rhododendrenarten stammen aus den Bergen von China, Nepal, Nordamerika und Japan, wenn wir sie also in unserem Garten erfolgreich züchten wollen, müssen wir zuerst ihre Grundanforderungen kennen lernen, und dann uns bemühen, ihnen Bedingungen zu schaffen, die den optimalen Bedingungen möglichst am nächsten kommen.

In natürlicher Umgebung wachsen die Rhododendren fast immer auf mittelbindigen oder leichten, durchlässigen sauren Böden. Vor der Pflanzung der Sträucher muss der Boden entsprechend vorbereitet werden. Falls der Boden leicht und sandig ist, genügt es, ihn bis zu 30-50 cm Tiefe mit saurer Lauberde, Waldstreu oder - am einfachsten - Hochtorf im Verhältnis 1:1 zu vermischen. Schwerer, lehmiger Boden soll am besten beseitigt werden, und durch eine 30-50 cm tiefe Schicht leichter, durchlässiger und saurer Erde (wie oben) ersetzen.

SAURE REAKTION DES BODENS VON 4,5-6 pH IST DIE GRUNDBEDINGUNG, DIE FÜR DEN ERFOLG DER RHODODENDRENZUCHT AUSSCHLAGGEBEND IST. In den Gartenläden sind einfach zu bedienende Säuremesser zur Messung des Bodensäuregrades erhältlich.
Rhododendren brauchen einen ständig feuchten Boden, und gleichzeitig ertragen kein innerhalb der Wurzeln stehendes Wasser und zu wenig Luft. In leichten, durchlässigen Böden kommt es eher vor, dass das Wasser fehlt, deshalb müssen die Pflanzen während einer Trockenheit gegossen werden - am besten mit weichem Wasser (Regenwasser, Wasser aus einem Teich). In schweren, undurchlässigen Böden ist der Wasserüberfluss gefährlicher und die Pflanzen ersticken öfter. Rabatten mit Rhododendren sollen also sehr gut drainiert werden. Man kann auch einen Rand aus Baumstämmen, Steinen, Bahnschwellen usw. machen, und drinnen eine 35-50 cm tiefe Bodenschicht bilden, in der die Sträucher gepflanzt werden.

Die meisten Rhododendren stammen aus Gebirgsgebieten mit sehr großen Niederschlagsmengen und hoher Luftfeuchtigkeit, oft wachsen sie auf Berghängen in höheren Gebirgspartien und bilden dichtes Gebüsch - wie Bergkiefer. Wenn wir die Pflanzen im Schatten oder Halbschatten, in größeren Gruppen, an windgeschützten Plätzen, in der Nähe von einem Teich oder künstlichen Bach pflanzen, erhöhen wir die Luftfeuchtigkeit in ihrer Umgebung und schaffen so einen Ersatz für ihre natürlichen Bedingungen. Im leichten Halbschatten erhöht sich die Frostfestigkeit der Pflanzen und verlängert sich ihre Blütezeit. Man muss jedoch beachten, dass die Rhododendren nicht zu den Pflanzen gehören, die Schatten bevorzugen (ein sonniger Platz ist besser als Vollschatten).

Die Rhododendren sollen in Gruppen gepflanzt werden, mit einigen oder einigen zehn Stück, in Abständen von 30-40 cm Freiraum zwischen den Sträucherkronen. Ein solcher Abstand zwischen den Pflanzen reicht für ca. 3-5 Jahre. Wenn sich die Sträucherkronen berühren, müssen die Pflanzen ausgepflanzt werden. In Gruppen fühlen sich die Rhododendren viel besser, sie schützen sich gegenseitig vor dem Wind und schaffen ein besseres Mirkoklima innerhalb der ganzen Pflanzengruppe.

Rhododendren haben ein seichtes Wurzelsystem und ertragen einen hohen Salzgehalt im Boden (hohe Dosen der Mineraldünger) nicht gut, deshalb müssen wir ihnen einen ständigen, gleichmäßigen Zugang zur Nahrung gewährleisten. Am einfachsten kann dies durch Verwendung von milden organischen Düngern (falls sie erhältlich sind) oder Düngern mit verlangsamter Wirkung - Typ „Osmocote”, „Multicote” - erreicht werden. Bei Jungpflanzen, bis zu 1 m Höhe, verwendet man die 50–70 g/m2 Dosis. Für ältere Pflanzen soll die Dosis um ca. 30% erhöht werden, und für Zwergrhododendren, botanische Arten und japanische Azaleen soll sie um die Hälfte vermindert werden. Eine volle Hand macht ca. 70 g. Dünger aus.

Wenn wir verblühte Blütenstände abreißen und nicht zulassen, dass sich Früchte und Samen ausbilden, unterstützen wir den Wachstum neuer Triebe und die Blütequalität im nächsten Jahr.

Azaleensträucher gehören zur Gattung Rhododendron, wobei sie ihre Blätter im Winter verlieren. Obwohl ihre Bedürfnisse ähnlich den oben beschriebenen Rhododendren sind, sind Azaleen etwas einfacher zu züchten. Die Azaleenblüten zeichnen sich durch eine große Farbvielfalt aus - die Farben sind aber immer "warm" im Gegenteil zu "kalten" Farbtönen der Rhododendrenblüten.

Besenheide und Heidekräuter

Besenheide und Heidekräuter sind eine hervorragende Ergänzung für die Gruppen von Azaleen, Rhododendren und Nadelsträuchern, die fast das ganze Jahr durch bunt ist. Die Pflanzen brauchen einen leichten und sauren Boden; am besten sollen sie in größeren Gruppen gepflanzt werden (d.h. einige bis einige zehn Stück der gleichen Sorte), ca. 10-15 Stück/m2. Die Sträucher sollen nicht zu tief gepflanzt werden, damit die Wurzeln mit der Erde nur leicht bedeckt werden.

Besenheide und Heidekräuter sollen jedes Jahr geschnitten werden. Besenheide, die im Sommer und Herbst blüht, soll im Frühling geschnitten werden, bevor die Vegetation beginnt. Dabei sind die ganzen verblühten Blütenstände zu beseitigen. Heidekräuter, die im Frühling blühen, sollen nach der Blütezeit geschnitten werden.

Die Besenheide, und noch mehr die Heidekräuter sind gegen Frost und frostigen Wind empfindlich. In unserem Klima sollen die Pflanzen mit Zweigen der Nadelbäume oder einem speziellen Stoff für den Winter bedeckt werden.  

Magnolien

Je nach der Sorte können Magnolien große oder kleine Sträucher sein. Vor dem Kauf einer Magnolie müssen wir entsprechend viel Platz für diese Pflanze bestimmen. Am schönsten sehen sie aus, insbesondere während der Blütezeit, wenn sie als einzelne Exemplare gepflanzt werden.

Magnolien bevorzugen warme, geschützte Plätze. Sie wachsen gut auf fruchtbarem, mittelbindigem, leicht saurem Boden. Die wertvollsten Arten und Sorten der Magnolien sind frostempfindlich, insbesondere als Jungpflanzen. Um also das Risiko des Pflanzenverlustes zu vermeiden, soll man sie mit Stroh, Papier oder speziellem Stoff in den ersten 3-4 Winter nach der Einpflanzung bedecken.
Sehr wichtig ist auch, den Boden unter dem Strauch mit Streu zu bedecken, damit das Wurzelsystem gegen das Durchfrieren geschützt wird.

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Den obigen „Ratgeber” für Pflanzung und Züchtung habe ich für Gartenanfänger, auf Basis von Fachliteratur, erstellt. Für fortgeschrittene Gartenfreunde empfehle ich folgende Bücher:
Mieczysław Czekalski – „Różaneczniki” („Rhododendren”)
Mieczysław Czekalski, T. Bojarczuk – „Rododendrony, wrzosy i wrzośce” („Rhododendren, Besenheide und Heidekräuter”)
Sammelwerk – „Ochrona roślin iglastych i wrzosowatych” („Nadelpflanzen- und Heidekräuterpflege”)

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